Hinter dem Künstlernamen Elvis Why not! steht eine nicht alltägliche Lebensgeschichte und eine etwas außergewöhnliche Persönlichkeit mit tatsächlichen Bezügen zum echten King of Rock ’n‘ Roll, Elvis Presley.

Es soll hier eingangs nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei Michael Fritzke um einen sehr treuen und großen Fan von Elvis Presley handelt, dessen anfängliche Liebelei mit der speziellen Musik des King (seit der frühen Kindheit) sich im Laufe der Jahre bis heute zu einer Art Verehrung entwickelt hat.
Beim heimlichen in Betrieb setzen der Musikschränke seiner Eltern und Großeltern, noch vor seiner Einschulung, also in den Jahren 1965 / 66, war irgendwann einmal zwischen den Schallplatten von Caterina Valente, Detlef Engel, Ted Herold, Billy Vaughn u.v.a. ein Elvis-Plattencover dabei.
Es handelte sich um die leere Hülle einer Single mit einem Foto von Elvis in jungen Jahren von RCA mit der Seriennummer 47-9314.
A-Seite: It’s now or never
B-Seite: Make me know it
Die dazugehörige Schallplatte ist leider bis heute verschollen. Also maß der kleine Michael dieser Person auf dem Cover zunächst keine Bedeutung bei.
Er legte sich aber öfter diverse Werbesingles in den Plattenautomaten ein. Vielleicht können sich die älteren Leser dieser Biographie noch an die Werbeplatten der Firma Glockmann, Braunschweig, Ölschlägern und Vechelde, Hildesheimer Straße erinnern? Diese nannten sich „Klingende Post“ und wurden zu den Kunden nach Hause verschickt oder direkt im Geschäft verliehen.
Es wurden darauf von einer Frau und einem Mann die aktuellen Lieder verschiedener Interpreten angespielt und anmoderiert, so dass die Kundschaft sich die Lieder aussuchen und bestellen bzw. kaufen konnte.
Auf diesen Werbeplatten, die sich heute noch im Besitz von Michael Fritzke befinden, wurden auch 4 Titel von Elvis, wie schon beschrieben, nur kurz angespielt und der Name Elvis Presley wurde genannt.
Sofort löste diese Musik etwas in Michael aus. Er fragte Eltern, Großmutter und die Schwester seiner Mutter, wer nun dieser Elvis Presley sei.
Daraufhin zeigte man ihm die leere Plattenhülle. Mit dieser Hülle vor sich liegend, auf dem Teppich vor dem Musikschrank sitzend, spielte Michael immer wieder die angespielten Titel:
- Devil in disguise
- Such a night
- No more
- Are you lonesome tonight

Und fortan war es um ihn geschehen.
Der sehr frühe Kontakt mit diesen 4 Songs, welche Michael Fritzke natürlich auch in seinem Programm selbst und live singt, hatte ihn nun für sein ganzes Leben mit der Musik des King und der Person Elvis Presley geprägt.
Die erste Gitarre schenkte ihm sein Onkel, er brachte ihm auch die ersten Griffe auf diesem Instrument bei. Die weiteren nötigen Techniken übte Michael selbst ein, sodass es zum Spielen in einer Schülerband ausreichte. Es wurden natürlich auch Songs von Elvis versucht.
Mit der Musik war es dann erst einmal vorbei, als Michael Fritzke im September 1976 zur Polizei des Landes Niedersachsen ging. Wie auch sein großes Vorbild lernte er Karate und blieb dieser und anderen Kampfsportarten bis zu einem schweren Autounfall im Dezember 2003 treu.
1979 heiratete er seine Frau Roswitha.
Während der Zeit als Polizist ließ sich Michael Fritzke nach vielen Jahren Pause auf einer privaten Musikschule noch einmal das Gitarrespielen beibringen und sang außerdem 15 Jahre im 1. Tenor des Polizeichor Braunschweig.
Privat standen Elvis Songs immer im Vordergrund, wenn manchmal das Gitarrespielen im kleinen Familienkreis gefragt war. Aber er spielte oft nur für sich allein.
Ein weiterer Berührungspunkt mit Elvis Presley ergab sich, als sein Sohn Mario am 01.02.1990 geboren wurde, exakt 22 Jahre nach der Geburt von Elvis‘ Tochter Lisa-Marie. Die Zahl 22 findet sich wieder im Geburtsdatum von Michael Fritzke, dem 22.05.1959. Wenn man esoterisch veranlagt ist, kann man sich etwas dabei denken.
Übrigens soll Elvis während seiner Soldatenzeit in Deutschland mit einem Mädchen befreundet gewesen sein, bevor er hier auch seine spätere Ehefrau Priscilla kennenlernte. Den damaligen Quellen zufolge hieß diese deutsche Freundin ebenfalls Roswitha.
In Ausübung seiner Tätigkeit als Streifenpolizist erlitt Michael am 21.12.2003 einen sehr schweren Verkehrsunfall in seinem Funkstreifenwagen. Trotz gebrochener Wirbelsäule und vielen anderen Verletzungen überlebte er diesen ganz persönlichen Gau aufgrund seiner guten körperlichen, sportlichen Konstitution, konnte nach 4 Monaten ohne Gehilfen auskommen und nach einem Jahr wieder seinen angestammten Platz im Beruf aufnehmen. Allerdings war das Arbeiten als Polizist im Außendienst nur unter großen Problemen und Schmerzen möglich, sodass er am 01.02.2008 in den Vorruhestand gehen musste.
Er kümmerte sich wieder etwas mehr um sein Idol, kaufte Elvis Playbacks und schaffte sich eine Gesangsanlage an. Als im Sommer 2008 bei einem Fest in seiner Wohnstraße eine Band aus der Nachbarschaft spielte, dauerte es nicht lange bis ihn die Hobbymusiker von „Why Not“ zum Mitspielen überredet hatten.
Man stellte bald fest, dass Michael Fritzke nicht nur eine ganz annehmbare Stimme hat, sondern diese auch etwas der des King ähnelt. Also wurden zum normalen Programm einige Elvis Titel eingeübt und die Stimme wurde immer ähnlicher. Bandmitglieder, Ehefrau und Sohn rieten Michael zu einem weißen Elvis Anzug, was er zunächst für etwas verrückt und überzogen hielt. Im Spätsommer 2009 begann die Familie und Freunde dann doch mit der Fertigung eines solchen Anzugs.
Michael Fritzke testete den Anzug dann im März 2010 bei einem 60. Geburtstag. Er trat allein mit einstudierten Playbacks von Return to Sender, Devil in disguise, Rock-a-Hula Baby, Suspicion u.v.a. auf. Insgesamt 9 bekannte Elvis Songs.
Auch wollte er die Reaktion auf seine inzwischen noch besser trainierte Elvis Stimme erfahren. Die rund 100 Geburtstagsgäste waren so begeistert, dass die Frauen die echten Blumengestecke auf den Tischen plünderten und auf die Tanzfläche warfen.

Von diesem Zeitpunkt an folgten regelmäßige Auftritte als Solokünstler.
Inzwischen hat sich Michael Fritzke voll und ganz dieser Art der Elvis Musik verschrieben. Die Darbietungen gestalten sich professionell, wobei sein Sohn Mario für die digitalen Playbacks verantwortlich ist und seine Frau Roswitha für Styling und perfektes Bühnenoutfit.
Abschließend möchte der Verfasser dieser Biographie noch etwas zur Vortragsart des Michael Fritzke anmerken.
Alle vorgetragenen Titel werden immer so nah wie möglich am Original interpretiert, aber nicht gänzlich imitiert. Es bleibt immer etwas von der Eigenheit Michaels hörbar übrig. Niemand, auch die besten Imitatoren kommen nach Michaels Meinung nie ganz an Elvis Presley heran, jedoch kann man bei jedem der Auftritte von Michael den großen Entertainer heraushören und wiedererkennen.
Update Dezember 2011
Seit den ersten Auftritten von Michael als Solokünstler hat sich in der Zwischenzeit einiges zum Positiven verändert.
Es gibt nun viele Kontakte zu Kollegen, Musikern und Pläne, mit anderen Bands gemeinsame Auftritte zu gestalten. Eine eigene Studio CD ist in Arbeit und wird vermutlich Anfang 2012 fertig gestellt sein.
Aber die bemerkenswerteste Änderung hat der Sohn von Michael, Mario Fritzke, zum Erfolg beigetragen. Seit einem Open Air Auftritt im Juni 2011 begleitet Mario mit seiner Bassgitarre einige Elvis Songs.
Obwohl er nur die Grundstrukturen der Bassbegleitung von seinem Vater erklärt bekommen hatte, übte Mario selbständig diverse Stücke so perfekt ein, dass er inzwischen für viele Songs unverzichtbar geworden ist. Das Spielen der E-Bass Gitarre, bzw. die Art und Weise, hat Mario einem berühmten amerikanischen Gitarristen etwas nachempfunden.
Duane Eddy hat in den 1950er und 1960er Jahren mit seiner tiefer gestimmten (normalen) E-Gitarre einen ganz prägnanten Klang kreiert und diesen „Twangy Sound“ genannt. Übrigens spielte Scotty Moore – der erste Gitarrist von Elvis Presley – den Song „Don’t be cruel“ nach diesem Prinzip, mit seiner extra dafür tiefer eingestimmten Halbresonanz Bluesgitarre.

Weil Mario nun seinen Bass nicht nur nach der herkömmlichen Art bedient, hat sich ein ganz eigener Sound entwickelt, der sogar zusätzlich zu den vorhandenen Bässen der Playbacks als eigenständige Begleitung sehr gut passt, so dass sich bei den betreffenden Songs eine ganz eigene Klangfarbe mit Wiedererkennungswert entwickelt hat.
Die Nähe zum Original geht hierbei absolut nicht verloren und die Darbietung wird im Gesamtbild, auch optisch perfekt ergänzt.
Natürlich war die Zeit jetzt reif für einen Künstlernamen.
Der erste Bass-Gitarrist von Elvis Why not! heißt fortan:
„THE BASSMAN“
Update Januar 2024
Seit 2011 hat sich einiges getan um Elvis Why not! & The Bassman.
Es gibt nach wie vor regelmäßige Auftritte als nunmehr bewährtes Duo von Vater und Sohn.
In der Mehrzahl sind es private Buchungen die wiederum weitere nach sich ziehen.
Natürlich gibt es da auch diverse öffentliche Auftritte und Konzerte wie z.B. in einer Kurklinik in Bad Lauterberg, in der Brunswiga in Braunschweig, sowie für die Kleinkunstbühne „Teatr Dach“ in Meerdorf bei Peine und größere Ortsfeste in der Umgebung.
Über viele Jahre traten die beiden in Osterwieck, Sachsen-Anhalt, zur dortigen Rock- und Kneipennacht auf.
Ebenfalls finden viele ehrenamtliche Benefiz-Auftritte in Seniorenheimen, für Tierschutzvereine und natürlich auch für das Kinderhilfswerk ICH aus Stadthagen statt.
Im ICH sind Vater und Sohn seit vielen Jahren auch fördernde Mitglieder – eine Herzensangelegenheit.
In 2013 unterstützten Elvis Why not! & The Bassman auf Bitten der Stadt Wolfenbüttel den Stand ihrer Stadt musikalisch beim „Tag der Niedersachsen“ in Goslar.
Hier trafen sie zufällig auf den damals offiziellen Rattenfänger von Hameln, Michael Boyer, der spontan auf seiner Flöte live ein paar Songs mitspielte.
Er ist wohl erklärter Elvis Fan.
Im Sommer 2015 hatten Vater und Sohn dann die seltene Gelegenheit in der Strafvollzugsanstalt Wolfenbüttel mit sehr großer Unterstützung des Kulturausschusses der JVA ein großes Sommerfest zu gestalten.
Die Idee der Justizverantwortlichen war es, das Elvis Why not! mit einem amerikanischen Auto und einer Eskorte von Harley Davidson Motorrädern in den Innenhof der JVA fuhr.

The Bassman wartete während der Einfahrt schon einsatzbereit auf der Treppenbühne und startete die Musik von C. C. Rider.
Der gesamte Auftritt kam unerwartet überragend gut bei den Häftlingen und den anwesenden Beamten und ehrenamtlichen Mitarbeitern an.
Es folgte 3 Jahre immer kurz vor dem ersten Advent die musikalische Begleitung des traditionellen Adventsbasar der JVA.
Außerdem werden beim regionalen Radiosender Radio Okerwelle regelmäßig Songs abgespielt.
Der hier ansässige Fernsehsender TV38 hat über die vergangenen Jahre mehrere Musikfilme drehen lassen, wo Michael und Mario in verschiedenen Rollen zusammen mit anderen Musikern aus der Region mitgespielt haben.
Unter anderem in einem Musikwestern (Salt Bad City) und in einem Gospel Video (Swing Down Sweet Chariot). Einige Songs in dem Western wurden von Michael selbst geschrieben.
Auch drehen Elvis Why not! & The Bassman inzwischen eigene Filme. Alles kann man auf dem eigenen YouTube Kanal anschauen.
Als ein besonderes Ereignis im September 2023 wird die musikalische Begleitung von 2 Waldgottesdiensten mit Elvis Gospel Songs auf dem Waldfriedhof Cremlinger Horn in Erinnerung bleiben.
Dort war Michaels Vater im März 2023 beigesetzt worden.
Es war bis dato der schwerste Auftritt für Vater und Sohn.
Als besonders schönes und herausragendes Ereignis für Elvis Why not! & The Bassman stellte sich die Einladung zum Europäischen Elvis Festival 2019 in Bad Nauheim dar.
Sie hatten sich als 2 Mann Band mit Probeaufnahmen im Februar beworben und Michael hatte genau am 22.05.2019, seinem 60. Geburtstag, die Einladung der Stadt Bad Nauheim im Briefkasten. Eine tolle Geburtstagsüberraschung!
Der Auftritt erfolgte dann im August am Wochenende des Todestags von Elvis Presley.
Das internationale Publikum war sehr angetan und überrascht, Schulterklopfen u.a. von amerikanischen Besuchern nach dem Equipment Abbau inklusive.
Im Juni 2019 feierten Michael und seine Frau Roswitha ihre Rubinhochzeit.
Natürlich wurde hier auch etwas Musik mit Unterstützung von Musikerfreunden gemacht.
Bei dieser Feier hatte Gitarrist und Sänger (und ebenso Elvis Fan) Dieter Hasse die Idee eine zusätzliche Band zu gründen.
Es wurde einige Wochen später die Band VINTAGE PATROL ins Leben gerufen.
Gitarre und Gesang: Michael Fritzke
Gitarre und Gesang: Dieter Hasse
Schlagzeug / Percussion, Harp und Gesang: Mike Keune-Lasch
Bass und Technik: Mario Fritzke

Diese Band spielt vorwiegend im Stil der 50er und 60er Jahre Elvis Songs und andere Cover Interpretationen, sowie eigene Songs.
Leider hat die damals nachfolgende Pandemie die Planungen der Band und Auftritte für ca. 2 Jahre aufgeschoben.
Aber anstatt sich wieder aufzulösen wurde regelmäßig geübt und man ging mit 11 eigenen Songs in das Profistudio nach Hildesheim.
Im SUBTERRASOUND Tonstudio widmete sich Mitinhaber Enrico, ebenfalls Musiker in verschiedenen Bands, den 4 „Jungs“.
Und so entstand das erste eigene Album von VINTAGE PATROL in perfekter Abstimmung und bester Qualität.
Mario Fritzke wurde GEMA-Mitglied und stellte das Album im November 2022 auf allen bekannten Streaming-Plattformen ins Internet. Es hat inzwischen auch Aufrufe aus Japan, den USA, UK und sogar Indien.
Seither sind Michael und Mario regelmäßig 2x monatlich im SUBTERRASOUND Studio und nehmen ihre Elvis Titel und auch mal etwas von anderen Interpreten auf.
Es werden in Zukunft ca. 50 bis 60 Wunsch-Songs sein, die alle passend nach Stilrichtung auf mehreren Alben zusammengefasst werden sollen.
Also abschließend ist anzumerken:
Ein Ende von Elvis Why not! & The Bassman und auch von VINTAGE PATROL ist wohl noch lange nicht in Sicht!
